Der Johannes-Blog zur Profanierung

Hier informieren wir Sie und Euch über alle laufenden Arbeiten und Aktionen rund um den Kirchort und den Abriss der Kirche St. Johannes. Der Beitrag wird bestmöglich mit aktuellen Informationen versorgt und soll so alle Interessierten auf dem neusten Informationsstand zu den Veränderungen am Kirchort Gladbeck-Ost halten.

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Mitte September: Seit dem 8. September wird das Kirchgebäude abgerissen. Zunächst wurden die nachträglich angebauten Bauteile der St. Johannes-Kirche abgerissen. Der große Greifarm des Baggers hat mit dem Hauptgebäude begonnen und beginnt, das große Kirchenschiff abzureißen. Geplant ist, die Rückbaumaßnahmen bis Ende Oktober abzuschließen.

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Mitte August: Es ist viel Bewegung im Kirchgebäude. Mitglieder zweier polnischer Gemeinden bauen Materialien und Einrichtungsgegenstände aus der Kirche von St. Johannes aus. Darüber hängt im Altarraum weiterhin das Kreuz der Kirche. Die seitlichen Bullaugenfenster werden auch mitgenommen und in Polen wieder verwendet werden.

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Die Profanierung der Kirche St. Johannes fand am Sonntag, 26.06.22 um 10 Uhr mit Weihbischof Ludger Schepers statt. Im Rahmen der Stadteucharistiefeier wurde das Allerheiligste in einer Prozession in die Lambertikirche getragen.

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Zu den Ausbaumaßnahmen

Die Orgel ist bereits ausgebaut worden. Sie wird in einer rumänischen Gemeinde erneute Verwendung finden. Den Artikel zum Orgelabbau finden Sie hier.

Die Glocken werden ausgebaut und in Bochum wieder in einer Kirche Verwendung finden.

Die Kirchenbänke und diverse Einrichtungsgegenstände werden in Polen wieder in einer Kirche Verwendung finden.

Die Versorgungsleitungen (Gas, Fernwärme, Strom, Wasser) werden gekappt.

Der Boden, sowohl Holz als auch Fliesen, werden ausgebaut und werden in einer Kirche wieder Verwendung finden.

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Geplante Rückbaumaßnahmen

Am 22.08.2022 mit Rücksicht auf das vorher stattfindende Gemeindefest in St. Johannes ist Start des Rückbaus der Kirche. Zunächst steht eine Schadstoffbeseitigung an – hauptsächlich im Turm der Kirche. Dann findet außerdem eine naturschutzkundliche Untersuchung des Standortes auf Vogel- und Fledermausansiedlungen im Kirchengebäude und Turm statt. Ab Anfang September beginnt der Abriss der Kirche. Entgegen der ursprünglichen Planung wird das Pfarrhaus nicht abgerissen, es steht der Stadt Gladbeck als mögliche Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine zur Verfügung.

Mitte Oktober soll der Rückbau fertig gestellt sein. Es beginnt die Untersuchung auf dem Gelände auf Weltkriegsbomben durch den Kampfmittelräumdienst, da dieses Gebiet ist als „Abwurfgebiet“ eingestuft wurde.

Zum Jahresende soll der Neubau der Caritas beginnen.