Rentfort-Nord

Impuls zum 2. Fastensonntag

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St. Franziskus – die Gemeinde im Rentforter Norden

Auf der „grünen Wiese“ entstand in den 50-iger und 60-iger Jahren der neue Stadtteil Rentfort-Nord mit Hochhäusern, Mehrfamilienhäusern und zahlreichen Reihenhäusern und Bungalows. Was fehlte, war eine Kirche nebst Pfarrzentrum.

Sankt Franziskus-1 11-2021

Dieser gravierende Mangel wurde Ende der 70-iger Jahre behoben, Anno Domini 1979 erfolgte die Grundsteinlegung für Kirche und Gemeindezentrum mit Pfarrheim und Kindergarten. Bescheidenheit und Zweckmäßigkeit waren Leitmotive, für ein funktionierendes Gemeindeleben bildeten der kirchliche Sakralraum und und die Räumlichkeiten des Pfarrheims eine bauliche Einheit.

Schnell wurde die Kirche zum Mittelpunkt und Heimat der neu gegründeten Gemeinde St. Franziskus. Ihr Ziel war und ist es, eine „welcoming church“ zu sein, die jeden willkommen heißt, ihn aufnimmt und stützt, der an ihre Türe klopft.

 

 

Begleiter zur Achtsamkeit in der Fastenzeit: 1.Tag

Aschermittwoch

Am Anfang der Fastenzeit steht der Aschermittwoch mit dem Aschenkreuz, das der Priester im Gottesdienst den Gläubigen auf die Stirn zeichnet. Ein kleines Kreuz aus Asche als ein Zeichen für Gottes Nähe. Und dafür, wie vergänglich wir Menschen sind – wie Staub und Asche. An jedem Palmsonntag stehen kleine Palmzweige in der Kirche. Die werden gesegnet und dann im Laufe des Jahres ganz trocken, aber nicht weggeworfen. Im nächsten Jahr werden sie verbrannt.

Im Gottesdienst besprengt der Priester die Asche mit Weihwasser und segnet sie, um dann das Aschenkreuz zu zeichnen. Dabei spricht der Priester „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder alternativ die Worte Jesu: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“ (vgl. Mk 1,15b).

Diese Asche zeigt uns, dass wir zwar vergänglich sind – aber zugleich Gott gehören, der uns liebt und schützt.
Es ist ein Zeichen der Liebe und nicht des Todes. Denn das Aschenkreuz sagt:

 Als Mensch, der sterblich ist, gehörst zu Gott, der unsterblich ist – was auch immer geschieht.

Der Aschermittwoch ist im westlichen Christentum der Beginn einer 40tägigen Fastenzeit. Wie kommt der Aschermittwoch zu seinem Namen? Traditionell werden die Palmstöcke vom letzten Jahr verbrannt. Mit der Asche davon wird den Gläubigen im Gottesdienst feierlich ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Das Aschekreuz ist das Symbol der Buße, der Reinigung und auch der Vergänglichkeit. Diese 40 Tage sollen uns helfen, der Umwelt, der Natur und den Mitmenschen mit Achtsamkeit zu begegnen – und nicht zuletzt auch uns selbst. 

Wir möchten Ihnen den Gedanken der Achtsamkeit in dieser Zeit mitgeben, für sich, für andere und für die Schöpfung. Wer Achtsamkeit nicht für sich hat, kann sie auch keinem anderen geben.

1. Fastensonntag

Achtsamkeit, auf jemanden achten.
Das ist eine ethische Grundforderung. Dazu gibt es in der deutschen Sprache ein Sprichwort: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu. Diese Grundforderung findet sich sogar schon in der Bibel, nämlich bei Math. 7,12
Da heißt es: Alles was ihr wollt, das euch die Leute tun, das sollt auch ihr ihnen tun, darin besteht das Gesetz der Propheten.“
Wenn man das genau überlegt und sich auch konsequent daran hält, dann könnte diese Einstellung allein schon ein Weg zum Frieden sein.
Erinnern Sie sich noch an unsere Friedensaktion? Sie wäre heute noch genauso aktuell wie 2017.

2. Fastensonntag

Impuls zum 2. Fastensonntag

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie wewrden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Aus dem Talmud, hebr. „Gelerntes, Lehre“, Aufzeichnungen der Jüdischen Lehre.

Gottesdiensttermine