Profanierung St. Franziskus

Am Sonntag, den 8. März 2026 wurde unsere St.-Franziskus-Kirche profaniert. Als Gotteshaus in Rentfort-Nord wurde sie im Oktober 1980 geweiht und war fast 50 Jahre Heimat vieler Gläubiger.

Der Gottesdienst zur Profanierung fand unter der Leitung von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck statt.  Am Ende des Gottesdienstes wurde die Kirche „entweiht“, das geschieht folgendermaßen: der Priester begibt sich zum Tabernakel, dem Aufbewahrungsort für die Hostien, die im Gottesdienst zum Leib Christi gewandelt wurden. Sie werden aus dem Tabernakel herausgenommen und in eine andere Kirche – in diesem Fall nach St. Lamberti gebracht. Die Franziskuskirche ist nun profaniert – sie ist jetzt ein Haus wie jedes andere.

Die Geschichten von St. Franziskus, alle Erinnerungen an Erlebnisse wie Hochzeiten, Taufen oder Beerdigungen, die in der Kirche stattgefunden haben, werden in den Gesprächen der Menschen lebendig bleiben.

Und wie geht es dort weiter?
Die ersten Rodungsarbeiten sind bereits abgeschlossen. Nach der Profanierung wird begonnen, das Interieur von Kirche und Gemeindeheim auszuräumen. In Teilen behält die Gemeinde ihr Inventar, denn sie wird zunächst ins alte Küsterhaus hinter dem Gemeindeheim ziehen, um dort weiter aktiv sein zu können.
Der Abriss der Kirche beginnt frühestens nach den Osterferien. Etwa im Juni sollen planmäßig die Aushubarbeiten für die Neubauten entstehen. Der Standort bleibt als KiTa Standort erhalten. Am Kirchort soll die verbleibende Gemeinde einen Versammlungsort erhalten. Die ortsansässige KiTa wird neu gebaut und Wohnraum soll entstehen, Eigentums- und Mietobjekte, die teilweise öffentlich gefördert werden.
Broschüren über die St.-Franziskus-Kirche lagen am Sonntag aus, man kann sie auch weiterhin erhalten. Voraussichtlich liegen die Broschüren in den kommenden Wochen in St. Josef, Christus König und Herz Jesu aus.