Weg(e)-, Flur- oder Feldkreuze und Bildstöcke sind christliche Symbole, auf die wir vielerorts im Alltag treffen. Sie stehen an Kreuzungen belebter Straßen, Weggabelungen oder Grünanlagen. Wir kennen sie, ohne sie wirklich zu sehen. Sie verschmelzen scheinbar mit der Umgebung, entziehen sich der bewussten Wahrnehmung.
Wegkreuze und Bildstöcke sind bereits seit dem Mittelalter im christlichen Raum gebräuchlich. Als traditionelle Volkskunst legen sie Zeugnis ab von großer Frömmigkeit. Wegkreuze können zudem eine besondere persönliche Bedeutung haben oder der reinen Wegmarkierung dienen.
Kreuze bedeuten Tod und Auferstehung. Kreuze am Wegesrand laden uns Christen ein, im Alltag innezuhalten, über unser Leben und unser eigenes Scheitern zu reflektieren, uns auf Gott einzulassen. So verstanden, können Wegkreuze für uns zu Ruhepolen werden, spirituelle Tankstellen in einer schnelllebigen Zeit.
Wir haben für Sie 14 öffentlich zugängliche Wegkreuze und Bildstöcke im Gladbecker Stadtgebiet zusammengestellt und möchten Sie herzlich zu einem Besuch einladen.
Für weitere Informationen und Anregungen wenden Sie sich bitte an Heinz Enxing und Dr. Elke Dißelbeck-Tewes.