Priestergruft neu gestaltet

Der ein oder andere mag es vielleicht schon gesehen haben: die Priestergruft auf dem Friedhof von St. Lamberti in der Innenstadt hat eine Generalüberholung erhalten. „Die Inschriften auf den Grabsteinen waren an vielen Stellen gar nicht mehr lesbar“, erzählt Propst Thomas Zander. So entschloss man sich zunächst, die Grabsteine überarbeiten zu lassen. Zusätzlich wurde eine sogenannte „Priesterstele“ in Auftrag gegeben. Pater Abraham Fischer aus Meschede, der als Mönch und Schmied lebt und arbeitet, schuf diese Tafel. Sie gibt Übersicht über alle, die in der Priestergruft bestattet wurden und nennt, sofern vorhanden, alle Lebensdaten (Geburtsdatum, Weihedatum, Sterbedatum) dieser Personen. Die Tafel wurde vom Künstler bewusst zweigeteilt geschaffen und symbolisiert umarmende Arme oder Flügel.

Vielleicht setzen Sie sich doch bei Ihrem nächsten Friedhofsbesuch mal auf die neu geschaffene Bank und genießen die Aussicht.